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Im Unterschied zu den operativen Fächern, habe die Behandlungsmethoden in der Inneren Medizin einen konservativen (nichtoperativen) Ansatz. Die reine “Organmedizin” weicht zunehmend einer ganzheitlichen Sichtweise des Patienten. Da jedes erkrankte Organ Auswirkungen auf den ganzen Organismus hat, wird der Patient als Individuum im unmittelbarem Kontext mit seinen spezifischen organischen, seelischen, sozialen und kulturellen Besonderheiten wahrgenommen.
Der rasante Zuwachs an medizinischem Wissen hat zum entstehen von Subspezialisierungen im Bereich der Inneren Medizin geführt. Nach definierter Weiterbildung erlangt der Internist eine Schwerpunktbezeichnung. Derzeit können in Deutschland folgende Schwerpunktbezeichnungen geführt werden:
Angiologie: Die Angiologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Gefäßerkrankungen (Venen, Arterien und Lymphgefäße).
Endokrinologie: Die Endokrinologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Stoffwechselerkrankungen und Störungen im Hormonhaushalt.
Gastroenterologie: Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes (Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre, Gallenblase, Gallenwege und Leber).
Hämatologie und Onkologie: Die Hämatologie und Onkologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von bösartigen Erkrankungen.
Nephrologie: Die Nephrologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Nierenerkrankungen.
Pneumologie: Die Pneumologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Lungen- und Bronchialerkrankungen.
Rheumatologie: Die Rheumatologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der Gelenke, des Muskels und des Bindegewebes.
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